7.8 KiB
name, description, version, author, platforms
| name | description | version | author | platforms | |
|---|---|---|---|---|---|
| web-feature-iteration | Web-Features bauen, Revert bei Ablehnung. | 1.0.0 | Agent A (Deployer) |
|
Web-Feature-Iteration (inkrementell für diesen Nutzer)
Governs how to extend or feature-up an existing interactive web page/app for this user. Learnt the hard way 2026-08-04 on TicTacToe (3D-Relaunch 3× rejected, full revert).
Trigger
- "Neue Funktion einbauen" / "Erweiterung" / "Mach mal 3D / Animation / X dazu"
- Erweitern einer laufenden, bereits spielbaren/nutzbaren Seite
Kerngesetz: lieber klein + funktionierend als schick + kaputt
Aus der TicTacToe-Session (Nutzer lehnte 3-Mal ab):
- Minimaler Eingriff zuerst. Wenn eine Seite funktioniert (z. B. spielbares TicTacToe mit Minimax), baue eine kleine, isolierte Erweiterung — nicht einen glänzenden Redesign (3D-Canvas, neue Engine). Der Nutzer bevorzugt funktionierend vor flashy.
- Kritik ist wertvoll — Match auf Nutzer-Mehrwert. Gegen einen perfekten Minimax-Gegner ist "Wer beginnt (X/O)" (≈5 Zeilen, 0 Risiko) mehr wert als Schwierigkeitsstufen, die die perfekte Engine anfassen. Frag: "Was ist die kleinste Änderung mit dem größten echten Nutzen?"
- Sauberer Revert erwartet. Wenn der Nutzer "Komplett zurück" / "Geht gar nicht"
sagt: sofort den letzten bekannten funktionierenden Stand wiederherstellen (Backup
index-original.html.bak), tote Assets (geladene lib/) entfernen, über HTTPS verifizieren. Erwartung: Was nichts bringt, wird zurückgenommen, nicht "repariert bis es gefällt".
Effektiver 3D/Visual-Anstupser (aus TicTacToe)
- Hat der Nutzer 3D/Visual-Wunsch, aber die Interaktion bleibt die Wahrheit: Wenn ein 3D-Canvas das präzise Klicken unmöglich macht (perspektivisches Klick-Mapping), lehnt der Nutzer ab. Behalte die präzise 2D-/Affordance-Schicht (echte anklickbare Zellen statt Canvas-Koordinaten) und rendere die Deko (3D-Steine) DARUNTER/separat.
- Pauschale "Glanz"-Erweiterungen (permanente Board-Rotation) machen Spiele unspielbar — vermeiden.
Reusable Technik-Pitfalls (Three.js)
BoxGeometryhat KEINE.rotation-Eigenschaft (nurObject3D: Mesh/Group).geometry.rotation.z = x→TypeError: Cannot set properties of undefined (setting 'z'). Fix:geometry.rotateZ(angle)(BufferGeometry-Methode) oder die Geometrie in ein Mesh packen und das Mesh rotation zulassen.- Diagnose: isoliert im Browser
new THREE.X()testen; den größten Fehler in kleine Schritte zerlegen (Material vs. Geometrie vs. Group) statt die ganze Funktion zu raten.
⚠️ Chart.js/CDN-Abhängigkeit vermeiden — statisches CSS statt JS-Diagramm
Chart.js von CDN (cdn.jsdelivr.net) lädt auf mobilen Browsern oft nicht oder
verzögert. Die canvas bleibt dann leer — die Seite sieht aus wie ein
dunkles Nichts. Sub-Agenten können nicht prüfen ob das Chart lädt (kein
Browser-Zugriff).
Fix: Chart.js durch statische CSS-Balken ersetzen.
.chart-bar { background: linear-gradient(to top, #4ade80, rgba(74,222,128,0.2)); height: 100%; }
- Kein JS, kein CDN, kein Fallback nötig → immer sichtbar
- Keine mobilen Lade-Probleme
- Null zusätzliche Ladezeit
- Sub-Agenten können den Code im Review sehen
Entscheidungsregel: Wenn ein Diagramm nur Daten-Status zeigt (keine Interaktion nötig), ist CSS die bessere Wahl. Nur wenn der Nutzer aktiv zoomen/filtern/hovern muss, lohnt sich Chart.js/Canvas.
Verifikation (immer)
- Erst SELBST im echten Browser testen (Seite laden, 1 Spielzug, KI-Antwort,
js_errorsleer), nicht nurcurlStatus 200 behaupten. - Kontrast-Check auf der Live-URL:
curlallein erkennt keine CSS-Fehler. Prüfe: Sind alle Texte auf hellen Hintergründen lesbar?--mutedauf--surfacekann wie schwarz auf schwarz wirken (WCAG-AA 4.5:1 erforderlich). Wenn Browser nicht verfügbar: Hex-Farben gegeneinander halten oder Sub-Agenten den Code visuell prüfen lassen. - Nach Deploy: Team-Review über die LIVE-Seite per Sub-Agent, nicht nur den Code. Nutzer-Vorgabe (hart): "Ihr müsst euch wieder gegengecheckt haben." Nach bestandenem technischen Check (HTTP 200 + nginx-t) einen Review-Task mit eingebettetem Seiteninhalt (HTML + CSS) an einen Sub-Agenten schicken. Sub-Agenten können keine externen URLs laden.
- Nach Revert: gleicher Browser-Test, damit die wiederhergestellte Seite wirklich läuft.
Team-Gegenprüfung ist PFLICHT — nie solo bauen (Nutzer-Grundsatz, 2026-08-09)
Der Nutzer verlangt es hart (für Alle Ebenen der Arbeit, nicht nur Code): "Ihr müsst euch wieder gegengecheckt haben; manche Dinge findet man nur im Team." Mehrfach baute ich ein Backend/Daten-Gerüst allein → der Nutzer fand jedes Mal echte Fehler, die ein Review gefunden hätte. Lektionen:
- Daten UND Backend review-en lassen, nicht nur Roh-Daten vom Team holen. Reine "Schätzwerte einholen" ist kein Gegenchenken. Code, Logik, URL-Formate und Generierung gehören dem Team zum Review vorgelegt.
- Sub-Agenten-Review ist wertvoll, aber nicht immer live-verifiziert: Ein Sub-Agent bestätigte mir das tote
reiseauskunft.bahn.de-Format aus "Wissen", ohne es zu testen → shippen gabDNS_PROBE_FAILED. Jede URL-/Endpoint-Empfehlung eines Sub-Agenten vor dem Einbau selbst mit curl/browser prüfen (DNS + HTTP + ob Parameter wirklich wirken), nicht nur dem Format-Urteil vertrauen. - Wenn der Nutzer systematisch Fehler findet, stoppe und führe eine Review-Runde durch, statt einzeln weiterzubauen.
Daten-Generierungs-Pitfalls (mehrstufige Listen/Filter)
Aus der 3-Ebenen-Zugsuche (urlaub.perfekt-ohne-en.de, Flask+SQLite):
- Sortier-Filter schneidet sichtbare Kategorien ab. Sortiert man Ziele nach Distanz und nimmt
[:N], bleiben NUR die nächsten (z. B. nur "unter 5h") — ferne 5-7h/>7h-Ziele "verschwinden". Fix: je Kategorie (unter5h / 5-7h / über7h) separat die repräsentativsten N Ziele nehmen, damit alle Kategorien in jeder Liste vertreten bleiben. - Kategorie aus dem berechneten Wert ableiten, nicht aus einer geplanten Bandbreite. Wenn Label und berechnete Zeit auseinanderlaufen (z. B. Kategorie "5-7h" aber Zeit ~3h), ist das ein Review-findbarer Inkonsistenz-Bug. Einheit:
kategorie = f(berechne_zeit). - Platzhalter vermeiden. Pauschale Dummy-Werte (z. B. alle Einwohner=150000) sind Datenfehler — der Nutzer merkt, dass keine echten kleinen Städte drin sind. Entweder echte Werte oder NULL/"k.A.", nie plausible Dummy-Zahl.
- Wenn eine Städte-/Ziel-Datenbank auf viele Einträge skaliert (190+ Städte, 10000+ Verbindungen): generiere deterministisch aus einer Referenzliste + Distanz-Logik, statt manuell jede Zuordnung zu erfinden. Mit klarer Kategorie- und Zeit-Ableitung.
Flask+SQLite für dynamische, user-gepflegte Daten (statt statischer Seiten)
Bei mehrstufiger Navigation (Ebenen, Klick-Weiterleitung mit /2/<slug>-URLs) und vielen Datensätzen: Backend + SQLite schlägt statische Generierung.
- Eine Datenänderung = eine DB-UPDATE, alle abhängigen Seiten/PDFs aktualisieren sich — statisch wäre ein Full-Rebuild von tausenden Dateien.
- Isolate Semantik: URL-Route
/2/<slug>zuverlässig machen (Bindestriche↔Umlaute:osnabrueck, auchkoln-Formen, mit mehrstufiger Kandidaten-Rücktranskription). - PDF on-demand (wkhtmltopdf) statt vorab für jede Kombination.
- Deploy: systemd-Service + nginx reverse_proxy auf
127.0.0.1:<port>(Muster wie das sshportal-Backend); statische/Server-Reload-Cache: nach Template-/Code-Änderung Restart, sonst rendert die laufende App veraltete Templates (äußerte sich als "Kategorie fehlt trotz Fix").
Support-Dateien
references/tic-tac-toe-revert-2026-08-04.md— Revert-Chronologie + 3D-Gotcha-Detail.references/urlaub-3-ebenen-zugsuche-2026-08-09.md— Mehrstufige Zugsuche: DB-Deep-Link-Deadends, 25k/10k-Schwellen-Umbau, Kategorien-Generator-Prinzip.